news of type Ergänzendes zu meinen Publikationen

eine kategorie für neuigkeiten die sich auf eine publikation beziehen, wie zum beispiel rezensionen.

Congress mit Damen

Date: 

14.11.2014 - 17:00
Es ist da! Am 1. Oktober wurde das neue Buch in Wien vorgestellt, es ist hübsch geworden, die Präsentation mit Günther Kaindlstorfer war ein Vergnügen, jetzt sollte es bereits im Buchhandel erhältlich sein. Über Kommentare (und Einladungen) freue ich mich. Am 14. 11. werde ich im Rahmen der Buch-Wien mit Reinhard Stauber bzw. er mit mir über den Wiener Kongress diskutieren, er hat im Böhlau-Verlag ein Handbuch zur politischen Geschichte des Wiener Kongresses herausgegeben: Freitag, 14.11., 17 Uhr Dachfoyer, Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Minoritenplatz 1 Hazel Rosenstrauch und Reinhard Stauber...

Anton Tantner auf H-Soz-Kult über meinen Henker

Eine wunderschöne Rezension, ich fühle mich verstanden: Rezensiert für H-Soz-u-Kult von: Anton Tantner, Institut für Geschichte, Universität Wien E-Mail: <anton.tantnergmail.com> Die Handschriftensammlung des in Tschechien nur unweit der bayerischen Grenze befindlichen Schlosses Kynžvart bewahrt eine vierbändige Chronik der Stadt Eger (Cheb) auf, die zum Schluss ihres letzten Bands auf 14 Folios die Autobiographie ihres Autors Karl Huß enthält. Dieser mittlerweile im Online-Portal Manuscriptorium auch digital zugängliche Text [1] ist Ausgangspunkt für die faszinierende Studie Hazel...

Henker - Rezensionen

Für Freunde, die es nachlesen wollen, auf Widerruf, weil ich nicht sicher bin, ob ich das darf, erbitte ggf. Belehrung, dann nehm ichs wieder raus: Edelgard Abendstein: Töten mit Gefühl Hazel Rosenstrauch, "Karl Huß, der empfindsame Henker. Eine böhmische Miniatur", Matthes & Seitz, 175 Seiten Karl Huß versuchte zeitlebens, seinem verfemten gesellschaftlichen Status zu entrinnen. Neben der Scharfrichterei verlegte er sich auf die Medizin. Hazel Rosenstrauch widmet dem "empfindsamen Henker" aus Eger eine rundum überzeugende Biografie. Der Titel ist gut gewählt. Jedenfalls sichert er einer...

1. Rezension

Am Samstag, 1.9., während ich in Rotterdam war, wurde auf dradio die erste Besprechung gesendet, Edelgard Abenstein war so schnell: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1856488/ zum anhören mit kleinen varianten: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348686&datum=20120903&playtime=1346679192&fileid=36f2da48&sendung=348686&beitrag=1856488&/ wobei, liebe edelgard abenstein, ich keineswegs schreibe, Huss sei der Vorfahr aller Deutschen. Ich biete ihn an als möglichen Ahn für "verfemte oder sich verfemt fühlende Individualisten, für...

Kopf hoch, der Henker ist da!

Date: 

02.10.2012 - 19:30
Betrifft: Geburtsanzeige „ Karl Huß, der empfindsame Henker. Eine böhmische Miniatur“ ist erschienen. Huß war nicht wirklich Henker, sondern Scharfrichter, lebte von 1761 – 1836 erst in Brix, dann in Eger (Cheb) und zuletzt in Königswart (Kynžvart). Er hat geköpft und geheilt, hat Steine, Münzen und Waffen gesammelt, eine Chronik der Stadt Eger, seine Autobiographie und eine Schrift gegen den Aberglauben verfasst. Am Ende seines Lebens wurde er „ehrlich“ gemacht und starb als Kustos der Metternichschen Sammlungen. Der Essay erzählt von Stigmatisierung und Feingefühl, vom aufgeklärtem...

Rezension zu JUDEN NARREN DEUTSCHE http://www.lovelybooks.de

Eine neue Rezension des Juden-Narren-Buchs im Netz unter http://www.lovelybooks.de/mitglied/WinfriedStanzick/rezensionen/;jsessionid=09DB9EEA5E779286E4EBC2CCA7309221 oder unter http://www.buchvergleich.de/index.php?readID=2757 Und weil immer wieder die Bemerkung auftaucht, ich hätte was gegen Stolpersteine will ich doch anmerken, nein, ich habe nichts dagegen. Aber ich will darauf aufmerksam machen, daß ein gut Teil der gutgemeinten Erinnerungszeichen die Festschreibung aufs Jüdische zementieren. Was mich daran stört ist das rassistische Moment daran. “Die Juden”, als wären sie nicht sehr...

Rezension im Deutschlandfunk

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1359799/ Auch eine "unjüdische Jüdin" wie Hazel Rosenstrauch kommt im Sperrfeuer der öffentlichen Erinnerung an ihrem Jüdischsein auf die Dauer nicht vorbei. Also begibt sie sich auf das semantische Minenfeld der Beziehung zwischen "Juden" und "Deutschen", mit diesem unsinnigen Begriffsunterschied geht das Elend ja schon los; Beatrix Novy geht feinfühlig mit den Texten, genauer gesagt mit den thematsierten Problemen, um und urteilt freundlich-differenziert. Danke, allerdings will ich anmerken, dass ich nichts gegen Stolpersteine habe, ich stosse...

Mannheimer Morgen 04. September 2010 Stachelig unbequem

Stachelig unbequem Von unserem Mitarbeiter Harald Loch Mannheimer Morgen 04. September 2010 Im verstörendsten Text aus Hazel Rosenstrauchs Essaysammlung geht es um die Erinnerungstafeln im Bayerischen Viertel in Berlin. Das Bezirksamt Schöneberg hatte im Jahre 1993 achtzig Gedenktafeln an einige der jüdischen Bewohner des Viertels anbringen lassen, das vor 1933 von Tausenden Juden bewohnt war. Unter der Überschrift "Erinnern und erinnert werden" geht die "nichtjüdische Jüdin", wie sich Rosenstrauch nennt, der Frage nach, ob man bei der Anbringung der Tafeln daran gedacht habe, dass auch Juden...

NZZ

Nachdem Ende Juni in der NZZ eine sehr lapidare Besprechung erschienen ist, die den Verdacht weckte, der Autor hätte das Buch nur vorn und hinten kurz aufgeblättert, bekomme ich heute die Besprechung von Manfred Koch in der NZZ am Sonntag vom 30. August. "Es ist schade, dass Rosenstrauch um der möglichst vollständigen Darstellung aller Lebensstationen und Begegnungen willen [...] Humboldt Sprachphilosophie nicht ausführlicher behandelt. Die Voraussetzungen dafür, sie besser von der Biografie her verstehen zu können, hat sie jedenfalls geschaffen."

Rezension von Ingrid Mylo Glanz und Elend, eine Literturzeitschrift im Netz

"Verstellung, Tücke, Argwohn, Betrug": Wilhelm von Humboldt hatte eine hübsche Meinung von sich. Oder wollte, daß andere sie haben. Wenn einer sich selbst der Täuschung bezichtigt: wie schwer muß es da sein, hinter dem Spektakel aus Ablenkungsmanövern und falschen Fährten die echte Person zu erkennen. Welche seiner Aussagen ist wahr, welche Selbstinszenierung? Was ist zudem, seit seinem Tod, an Mythenbildung betrieben worden, wie viele Zerrbilder, wie viele Unterschlagungen haben Humboldt am Zeug geflickt? Aus einem Dickicht von Aufzeichnungen, Berichten, Stellungnahmen und Spekulationen hat...

Die Zeit

Elisabeth von Thadden zieht in ihrer Besprechung, die eigentlich ein Essay über "Paare, frei und gleich" ist eine Verbindungslinie von Caroline und Wilhelm von Humboldt zu Hannah Arendt und Heinrich Blücher. Eine wunderbare Assoziation und ein größeres Kompliment kann ich mir kaum vorstellen! "Hazel Rosenstrauch ... hat mit ihrer Doppelbiografie des Ehepaars Caroline und Wilhelm von Humboldt eine Art Reiseführer in Europas Moderne geschrieben, für Angstlose, abenteuerlich gut, auf geradezu erholsame Weise geistreich, ein sehr politisches Buch, hinreißend gestaltet obendrein. Ein Buch über die...

Resonanz "privat"

Prof. Wolfgang Frühwald schreibt mir “… Ihnen ist mehr als ein Sittengemälde gelungen, mehr auch als ein Zeitporträt, nämlich die Darstellung einer auf Klugheit und Freundschaft beruhenden Liebe, etwas, das sehrselten vorkommt im Leben. Ich komme ins Schwärmen …” und Jürgen Lodemann: “… bin ich nun mitten im Humboldt-Leben, just fängt er an, das Baskische zu entdecken und hat kapiert und akzeptiert, was Freund Schiller ihm steckte, dass seine Sprache zu schwerfällig sei, als dass er je Schriftsteller werden könne oder solle – ja, zu schwerfällig ist sie und um so mehr bewundere ich die...

Rahel Salamander bespricht

Hazel Rosenstrauch: Wahlverwandt und ebenbürtig Caroline und Wilhelm Humboldt. (Eichborn, Frankfurt/M. 333 S. 30 Euro). Ein außergewöhnliches Ehepaar, seiner Zeit weit voraus. Er, einer der Großen in Goethes und Schillers Umfeld, sie, Mutter seiner fünf Kinder und ihm ebenbürtige Partnerin. Ein faszinierendes Buch über eine moderne Beziehung. ( Rahel Salamander in der Welt )

Claudine Borries

Claudine Borries hat eine Rezension für Amazon und für literatur.de geschrieben, an der mich ganz besonders das "hervorragend recherchiert" erfreut hat. "Wer sich mit den Ursprüngen unserer freiheitlichen und rechtlich aufgeklärten Gesellschaft befassen möchte, der findet in diesem Buch Anregung und Inspiration. Gut zu lesen, klug und einfühlsam geschrieben und hervorragend recherchiert bildet die Biographie zusammen mit einem ausführlichen Anhang eine ausgezeichnete Grundlage zur Erweiterung des eigenen Wissens. Die feine, bibliophile Aufmachung des Buches aus der Reihe „Die andere...

Jens Brüning in Radio Bremen

schon eine Weile her, aber jetzt erst von mir eingetragen Jens Brüning für NORDWESTRADIO / Radio Bremen LITERATUR / Dr. Harro Zimmermann Länge: 3’54 Sendung: 03. Juli 2009. Hazel Rosenstrauch „Wahlverwandt und ebenbürtig – Caroline und Wilhelm von Humboldt“, Die Andere Bibliothek. Herausgegeben von Klaus Harpprecht und Michael Naumann. 334 Seiten mit zahlreichen schwarz-weiß-Abbildungen im Anhang, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, € 30.00 Moderationsvorschlag: Wilhelm von Humboldt war preußischer Staatsmann und Reformer, Sprachforscher, Philosoph und Feingeist. Er führte vierzig Jahre...