nach langer Pause

Vor einem oder zwei oder eindreiviertel Jahren wollte ich mich neu erfinden. Seit der Neuseelandreise hatte ich diese Idee einer transicion. Aus dem Projekt ist - vorerst - nichts geworden, wenngliech die Zeit wohl nötig war, um ein wenig, nicht zuviel, zur Ruhe zu kommen. Nach langer (relativer) Stille ging es wieder los:

September 2017 hatte ich mehrere Auftritte: in der Akademie der Künste habe ich mit Jeanine Meerapfel "Über den Umgang mit Komplexität" diskutiert (4.9.). Beim Internationalen Literaturfestival Berlin habe ich mich mit Andrei Malaev-Babel über seinen Großvater Isaak Babel unterhalten (8.9.). Am 20. 9. wurde ich im Deutschlandfunk Kultur in der Reihe "Im Gespräch" eine Stunde lang interviewt. Dann fuhr ich nach Wien, wo ich in einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Marie Jahoda Summer School an einer Diskussion über Exil in der Österreichischen Gesellschaft teilnahm (27.9.).

Außerdem ist im September mein Buch "Wahlverwandt und ebenbürtig. Caroline und Wilhelm von Humboldt" in der Anderen Bibliothek als Extra-Druck neu aufgelegt worden. Irgendwann, ich glaube das war auch im September, wurde auf ARD-Alpha der Film über Wilhelm von Humboldt gezeigt, in dem ich einen Auftritt hatte. In den nächsten Tagen erwarte ich das neue "wespennest", in dem ich einen längeren Artikel über die Geschichte der Bibliothek meiner Mutter und eine Rezension über das ausgezeichnete Buch "Der argentinische Krösus. Kleine Wirtschaftsgeschichte der Frankfurter Schule" beigetragen habe (wespennest 173 Kultur erben). Und soeben verfertigt ist die Laudatio für Ingrid Mylo, die am 24. 11. mit dem Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis geehrt wird. Woraus sich ergab, dass ich für ihr neues Buch, "zufälliges Blau", das nach sehr langer Liegezeit im Arsenal-Verlag erscheinen wird, ein Vorwort geschrieben habe.

Über das neue Projekt, mit dem ich wieder in die Zeit um 1800 zurückkehre, will ich noch nichts sagen.

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